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1 (1807) Gründung des Königreichs Jerusalem
Entstehung
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IO2 Geschichte der Krcuzzüge. Buch I. Kap. Hl.

2'. ivys. Zjber dagegen cröffneten sich auch tröstliche Aussichten.Die bisherigen Heere hatten ans dem Auswurf der euro-päischen Menschheit bestanden, ihr Ungehorsam gegen ihreAnführer, ihre Halsstarrigkeit gegen jeden vernünftigenRath, waren die Quelle ihres Verderbens, und ihre Grau-samkeit und Zügellosigkeit die Ursachen der verdienten Ver-nichtung gewesen. Dadurch hatten sie den Zorn der Gottheitgereizt und die harte Strafe verwirkt. Was war von Bauernohne ordentliche Waffen zu erwarten, welche ein Mönch oderein Einsiedler anführte,!oder unter welchen nur eine kleineAuzahlRircer stch befand? Aber die Heere des Herzogs vonLothringen, des reichen Grafen von Toulouse, des Grafenvon der Normandie und der andern Herren, welche dasKren; angenommen, bestanden aus dem Kern der europäi-schen Menschheit, aus geübten und regelmäßig bewafnetcnKriegern. Und auch der Zorn der Gottheit schien besänf-tigt. Denn auf den Mißwachs der vorigen Jahre folgtein diesem Sommer eine reiche Ernte, und alle Kreuzsolda-ten freuten sich, dadurch die Beschwerlichkeiten der Reifeso sehr vermindert zu sehen

Der Herzog Gottfried von Lothringen war im Augustdes Jahres Ein Tausend und sechs und neunzig mit seinemHeere -I, in welchem sich sein Bruder Balduin, sein VetterWerner von Greis, Balduin von Burgo, die Grafen

I°nlciior. Larnot. S,LiA.disponento I_>uo» no jianisinozua in via lloiicercnt, ^nicum crucisius suis juxla ejusdem^raoco^la eum scuui oiegerank,"

und viele andere Schriftsteller.Anna Comncna gibt

die Anzahl des HccrcS, mit wel-chem er bey Konstantinopel an-kain, auf iv.ooo zn Roß und70,000 zn Fuß an. Aber ihreAngaben sind oft übertrieben, undbey einem ander» Schriftstellerfindet sich keine Angabe. LIsx»x. 119Z.