Gründung des Königreichs Jerusalem.
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Drittes Kapitel.
Einen so unglücklichen Anfang hatte diese Unternehmung, I.deren herrliches Gelingen von Gottes Bcystand sicher wargehofft worden. Von vier großen Heeren waren in EinemJahre zwcy noch auf ihrem Zuge durch christliche Ländervöllig vernichtet, und Eines hatte im Kampfe mit den Un-gläubigen, wornach es sich so sehr gesehnt, den gehofftenBeystand Gottes nicht erfahren; war bey seinem Eintrittin Asien von den Feinden der Christenheit bis auf wenigeUeberbleibsel vertilgt, ohne das heilige Land gefehlt zuhaben. Eine halbe Million Menschen mochte schon umsonstgetödtct seyn. Dieses Zeitalter, welches alle Unglücksfällenur Gott zuschrieb, sah hierin den Zorn und die Unzufrie-denheit der Gottheit deutlich. Und welche Schwierigkeitenwaren von diesen Vorgängern den nachfolgenden Heerenvorbereitet? Die, welche das Kreuz nicht angenommen,sahen ihre Meinung bestärkt, daß den Wallbrüdern mehrRauben und Plündern, als Christi Ehre am Herzen liege;die Völker, durch welche sie gezogen, waren mißtrauischgeworden, weil die Pilgrimme Grausamkeiten geübt hat-ten, welche kein Saracen sich zu Schulden kommen ließ;der König von Ungarn war gegen die Krcuzsoldaten erbit-tert, der griechische Kaiser sah in seinen Erwartungen sichgetäuscht, und die Türken waren, anstatt geschreckt zuwerden, nur muthiger gemacht zum Kampfe mit diesen un-erwarteten Feinden.