Geschichte der Kreuzzüge.
er wollte nicht dem Herzog helfen, sondern das Land un-terwerfen, und bald gehorchte ihm oder floh alles ostwärtsbis jnach Burgund und nordwärts bis an die Loire. Daversöhnte sieh Odo wieder mit Karl Martcll, und zum er-sten Male stritten Wider die Ungläubigen in der glorreichenSchlacht bei) Tours die abendländischen Christen für dieErhaltung ihrer Sitten, ihrer Verfassungen und ihrer Re-ligion. Durch diesen Sieg und durch einige nachfolgendesetzte Karl Martell dem arabischen Reich im Westen seineGrunze. Pipin der Kleine stritt auch mehrere Male rühm-lich gegen die Feinde des Glaubens, doch seinem SohneKarl dem Großen war es Vorbehalten, sie ganz aus deinLande diesseits der Pyrenäen zu vertreiben.
Während in Europa gegen die Muselmänner mit denWaffen gekämpft ward, pilgerteu die Christen ungestört, so-wohl der Andacht als des Handels wegen, nach Syrienund Aegypten. Jerusalem, der Hanpcort für die Andacht,ward auch ein wichtiger Ort für den Handel, denn vielechristliche und muselmännische Pilger kamen zugleich wegender Andacht und wegen des Handels nach Syrien. Imachten Jahrhundert ward jährlich am Tage nach Kreuzcser-höhung in der heiligen Stadt ein großer Markt gehalten,der von einer unzählbaren Menge von Kaufleuten aus ver-schiedenen Nationen besucht ward
Seit der Zeit, da mit dem Blutvergießen Abul AbbasF,7Zl».das Hans der Abbasiden den Thron bestiegen hatte, vcr-
^6) S. iniVadl!Ion er cl'^-cli e r^ ttrris Lancior, Oed. ije-nadielin. IV. die Rcisebeschrci-l-ung des 1>cil. Arculfus, welche anLen heit. Adainram (st. 70Z.) gerich-tet ist. „Uiveissruni un-
cligus prosis innumerL inultirudolt>. dis sspromdris annivsrssriomors in ldieeosol^niis convenirosolar ad comrnercia rnuruis condi-»lionibus er eincionidns peragenda.Oe Ouixnes a. a, O. S. 480.