Einleitung.
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welkte der Flor des Chalifats und der Zustand der Christenim Morgenlandr ward verschlimmrrt. So sehr die Christendie Verfolgungen, welche al Mausur über sie verhängte,durch die häufigen Unruhen, in welche ihre Rcligivnsstrei-rigkeiten ausbrachen, auch durch Einverständnisse mit demgriechischen Kaiser, wodurch sic dessen häufige Einfälle indas Reich der Chaliscn beförderten, veranlaßt hatten, soerweckten doch diese verschuldeten Leiden großes Mitleidenbey den abendländischen Christen, und diese suchten durch reich--liche Almosen ihre» Brüdern im heiligen Lande die Schmer-zen des Verlustes ihrer Güter zu lindern. Den Pilgernaus dem Abendlande geschah aber selten etwas zu Leid, undman störte sie nicht in der Ausübung ihrer Andacht. DerBischof Wilibald von Eichstädt, welcher zu dieser Zeit mit J./so,sieben Gefährten nach dem heiligen Lande wallfahrtete,durchreiste ganz Syrien, besuchte vier Male Jerusalem,und ging selbst an den Hof des Chaliscn. Da diese Pilgerals verdächtig gefangen genommen und vor den Emir zuEmessa geführt wurden, befahl dieser sie frey zu lassen:„denn," sprach er, „Leute aus ihrem Lande habe ich ofthier gesehen, sie suchen nichts Böses und wollen nur ihrGesetz erfüllen
Z» der Zeit, da unter Harun dem Gerechten das Cha-lifat noch einmal mit großem Glanz ansbluhte, gründeteKarl der Große im Abcndlande sein großes Reich. Wah-rend Karl in Italien die Langobarden unterjochte, die Ara-ber aus Gallien vertrieb und ihnen die spanische Mark ent-
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