Einleitung.
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heiligen Kreuzes mit, welches sich immer so sehr wieder er-setzte, daß im eilften Jahrhundert die Pilger noch eben soreichlich mit Stücken desselben versehen werden konnten,als im neunten Jahrhundert und auch in den Er-zählungen von den Wundern bcy der Auffindung dieser Re-liquien, wodurch sie die Heiligkeit und also auch denWerth derselben vermehrten, zeigte sich die Erfindungs-kraft der morgenlandischen Geistlichkeit unerschöpflich
ein Kloster, in cjuo jiosuit yraa-
zniriinn llcimini lasu Lliristi.Llironic. Litliienss acl an». 87h.bey Ilaircjusc I?. VII, y, 270. DerAbt Richard von Flcnry brachteVon seiner Wallfahrt no» incirii-carn rscrstissimss eriieis yorlio-nern et partcnn syonziao, ^useines clssiosituru lolum esc ss-<n siissimuni Lorpus »nsrri8slva-roiis. IXs^in. historiae Irsuaisea» an». 062. Bcy l> 0 u 9 ust I'.Vitt. P.Z07. ^
*°) So bcsasi außer der Abtei)Fleury auch die Abtey von Larro-«UIN (Lsrrougss in der nach-herigen Normandie ein Stück desheiligen Kreuzes, welches sie wah-rend der schrecklichen Einfälle derNormänncr (um 91.8.) nach Nu-gonlcsme in Sicherheit brachten.Der Graf von AngonleSnic mußteaber erst durch eine schwere Krank-heit und durch eine Hungersnot!)seiner Unterthanen gezwungenwerden, die kostbaren Reliquiendem Kloster zurückzugeben. Eluc-n.schein Sri Lahsiwns., bey lion-
cjust'!?. X. p. 2Ü4. So war auch zuConstanünopcl ein Stück des heil.Kreuze» nebst der Dornenkrone
des Heilandes, worauf die Fürste»desKreuzhcercs dem Kaiser schwu-ren. Es würde zn weitläuftigseyn, aUeKirchen und Klöster aus-zuzähten, welche sich rühmten, et-was vom heil. Kreuz zu besitzen.In Frankreich war daS berühmte-ste das Kreuz des heil. Lo, wel-ches eine solche Wunderkrast hatte,daß diejenigen, welche falsch dar-aus schwüre», noch in demselbenJahre starben. Daher wollte Kö-nig Ludwig Xl., der nicht gernseine Eide vielt, nicht daraufschwören. II ü » suIr shröß« ata.(Paris 1763. Z.) p. 412. Der GrafFulko von Anjou, der im Jalw1007 seiner Sünden wegen nachJerusalem wallte und dort vondem Grabstein, indem er ihn küß-te, ein großes Stück c »>sx>mi>inIrustnrn) abblß, erhielt zum Loh»für feine reichlichen Almosen vonden Snriancrn, welche das heiligeGrab bewahrten, cl» Stück vomheil. Kreuz. 6es>-> Lonsuiun,LncleZsveiis. in li'Xclisr^ hssi-nilaZ. '!?. III. (loi. )
DcrNockChristi z. V. wel-chen die römischen Soldaten verlo-