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Geschichte der Ärclizzüge.
wurde der Schwur auf die Reliquien eines Heiligen dieheiligste Art der Bctheuruug und der Besitz einer Re-liquie der wundervolle Schutz gegen jede Art von Scha-den ^). Wenn nun gleich auch in Spanien und demFrankenreich selbst Heilige starben, deren Gebeine Wun-derkraft äußerten-n), und besonders ans Italien, wowahrend der Verfolgungen so viele Christen die Martyrer-krone erlangt hatten, Reliquien in großer Anzahl geliefertwerden konnten, so behaupteten doch immer die Reliquienaus dem gelobten Lande den Vorzug, und diejenigen Kir-chen und Kloster waren ganz vorzüglich geehrt und durchWallfahrten besucht, welche von dem Heiland selbst odervon seinen gläubigen Freunden und Zeitgenossen Reliquienbesaßen. Die christlichen Priester in Jerusalem und inden andern heiligen Städten Palästinas wußten vondiesem Glauben Nutzen zu ziehen, und sorgten dafür, daßalle Reliquien dieser Art, woruach nur die Pilger ausdem Abendland hatten fragen können, bey ihnen zu ha-ben waren --s). Besonders brachten Viele Stücke des
<so^>i-»Ia,. Caroii iA. Ich,6. r. 2ag. Ornno -iacranienlumin Itcolasia «c susisr roli-lsnias snelur. . . . diic ülnrn10e»3 achuvct kt iUidiancti, c§un-ii»n istas reii^uiao sunr, ut ro-i-laceni ciicar. S. cl n krosnsltlossar. s. v, tziraniont. sei 8an-ctornm reli^uias ot tuinuio».
lieber die Sitte im Mittel-alter, besonders bet) den byzanti-nischen Grieche», im Gefecht Hei-ligenbilder und Reliquie» niit sichzu führe», f. eine gelehrte An-merkung von du Ftcsnc acl Vills-dsiiluin. S. zu —Ziz. Selbst
Kar! der Große nah», Reliquienmit sich in den Krieg. IVIiracnis 8.laionvsil, Ui!,. I, c. 2r. Nt ö-serS osnabr. Geschichte, Th. I.S. :?y.
") Ich erinnere unter vielenandern nur an die heilige Oltiliaund die heil. Athala, welche selbstmit den Merovingischen Königenverwandt waren. S. Schilterzn Königshoven Elsaß, und Stras-burg. Chronik S. Z07. folg. Dieheilige Genoveva starb schon zurZeit Chlodwigs.
"> Karl der Kahle baute inAquitanien bey Carrokersnum