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1 (1807) Gründung des Königreichs Jerusalem
Entstehung
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11
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Einleitung.

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wurden, daß manche mehr als einmal -^) nach Jerusa-lem und dem Jordan wallten, daß die Pilger bald nichtmehr damit sich begnügten, Jerusalem zu besuchen, son-dern auch Aegypten durchzogen, wo Jeftrs in seiner Ju-gend gewesen war, und wo so viele heilige Einsiedler ge-lebt hatten? Wer Werke der Frömmigkeit mehr liebte, alSdie Geschäfte seines Berufs, der konnte seinem Hang zumfrommen Müßiggang nicht leichter folgen, als wenner das Pilgcrhemd anlcgte. Eo konnte er einige Jahrevon der frommen Gastfreundlichkeit seiner Mitchrisicn leben,und hatte, auch wenn er zurückgckommen war, als einvorzüglich frommer Christ Ansprüche auf die Mildthätig-keit seiner Mitbrüder.

Ein sehr wirksamer Grund zu diesen Wallfahrten warauch die Sucht, Reliquien von irgend einem Heiligen, undvorzüglich Reliquien von dem Heiland selbst zu besitzen. Dieübergcbliebcne Vcrlassenfchaft, vorzüglich die Gebeine der-jenigen Christen, welche durch Frömmigkeit sich ausge-zeichnet , besonders die Gebeine derjenigen, welche inden Verfolgungen durch die heidnischen Kaiser stand-haft ihren Glauben bewahrt hatten, waren schon inden früher» Zeiten ein Gegenstand der Verehrung. Beyden neuen Christen ward seit dem sechsten Jahrhundertdiese Verehrung abgotterische Anbetung. Die Reliquienwurden gesucht und theuer bezahlt. Denn die Kirchen undKlssier hielten cs für nothwendig, die Gebeine oder andereUcberblcibscl, entweder von ihren berühmten Schutzheiligen,oder doch von andern Heiligen zu besitzen. Bey den Laien

»-) So wallfahrtet- der heilige ( st. üiz.) S. sein Leben i» Sol--thcodvrus, Bischof zu Anasta- lancli wcc. 1. III. S»

Popel, dreymal nach Jerusalem. Z 2 . ff.

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