. ? jemals vergessen wird. Mir wenigstens wird nicht blos der Sin»
^ rud die Worte, sondern auch der Ton seiner Stimme, sein 2luS-" f druck, sein Geist, und vorzüglich das Herz, das sich in allem aios-sprach, gegenwärtig bleiben.
j Der Kaiser kam gegen 5 Uhr wieder auf mein Zimmer, wo^ ich eben mir meinem Sohne das Capitcl von Arcole ausarbeitete.
! §r hatte mir etwas zu sagen. Ich folgte ihm in den Garten, wok cr sich lange über denselben Gegenstand, wie in de: Kalesche mit
! wir unterhalten hat.
^ Mittags ward in dem topographischen Kabinette gespeisek, dast an das Kablnct des Kaisers und die vormaligen Wirthschaftszim-x »icr Montlwlons austößt, woraus man mittelst der Bücher undp kinigen Taselwerks, das vor kurzem aus England angekvmmcn ist.
^^ eine recht artige Bibliothek gemacht hat.
! !l Nur langsam bringt man den Salon nach dem Brande wiederiu Ordnung, und wir sind geubthigt in unscrm neuen Speise-jl saale bei Tisch scheu zu bleiben, bis der Kaiser fortgcht. Für diekl Unterhaltung ist dies übrigens ein großer Gewinn,p Ter Kaiser sprach heut sehr viel. Mau kam aus Träume,^ Ahnungen, Vorgefühle, das was die Engländer äoutzle -kx,ln,^ das doppelte Sehen nennen. Alle Gemeinplätze wurden ausge-E kramt, welche mau gewöhnlich bei diesem Gegenständen auftischt.E Ter Kais.r schloß damit: „Alle diese Charlatancrieen und so viele
ff audre, wie die von Eagliostro, Mesmer, Gall, Lavater u. s. w.
E verschwinden durch den einzigen an sich sehr einfachen Grundsatz;n !as kann alles scnn, aber cs ist nicht."
8 „Der Mensch liebt das Wunderbare, es hat einen unwider-^ stehlichen Reiz für ihn. Stets bereit ist er, das was ihn umgiebt,E zu verlassen, um dem, was man ihm ersinnt, nachznlanfcn. Eri gicbt sich selbst dazu her, betrogen zu werde». Das Wahre da-von ist dies, daß alles um uns her ein Wunder ist. Es giebt,a eigentlich gesprochen, kein Phönomcu, denn alles in der Natur istx Phänomen. Das Holz das mau in den Kamin wirst und das
r wich wärmt, ist ein Phänomen, das Licht hier, bei dem ich sehe,
^ ist ein Phänomen, alle Grundursachen, mein Verstand, meineFähigkeiten sind Phänomene, denn alles das ist und doch können^ wir cs nicht erklären. Ich verlasse euch hier, fuhr cr fort, und^ schon bin ich in Paris und in der Oxer. Ich grüße die Zuschauer,s ich höre ihr Beifallsrufen, ich höre die Schauspieler, höre diez Musik. Wenn ich also den Zwischenraum von Sc. Helena nach^ Paris nherschrcitcn kann, warum sollte ich dies nicht auch mit dem