men des Gouverneurs, in Bezug ans uns, über dessen stete Be-unruhigungen, u. s. w.
Gegen r Ul'r fragte man den Kaiser, ob er den Gouverneurannehmen wolle. Er gab ihm eine fast zweistündige Audienz.Dabei war er, wie er sagte, alle fraglichen Gegenstände ganz ru-hig durchgcgaugcn. Er hat ihm alle unsre Beschwerden wiederholt,jedes Unrecht, das er uns augethan, aufgcrülut, und, wie ersich ausdrückte, bald zu seiner Vernunft, bald zu seinem Ver-stände, bald zu seine!» Gefühle, bald zu seinem Herzen gespro-chen. Er hat ihn dahüi gebracht, daß er Alles hätte wieder gutmachen, alles von neuem wieder beginnen können, aber vcrgebeuj,versicherte er, denn dieser Mensch habe gar keine Fibern, ummüsse nie etwas von ihm erwarten.
Dieser Gouverneur hatte, wie der Kaiser sagte, versichert,daß, als er den Bedienten des H. v. Montholon arretrrt, rrnicht gewußt, daß ersterer in unfern Diensten sei, er hatte auchhinzugefügt, daß er den versiegelten Brief der Mdme. Berlmdnicht gelesen habe. Der Kaiser halte ihm bemerklich gemacht, dHsein Schreiben an den Grafen Vcrtrand ganz gegen unsre Sitte«und im Gegensätze mit allen unser» angenommenen Vornrthcilc»sei, daß wenn er, der Kaiser, noch als bloßer General und Pri-vatmann einen solchen Brief von ihm, dem Gouverneur, bekm-men hätte, er sich mit ihm auf Tod und Leben würde geschlagenhaben, daß man nicht ohne sich vor der ganzen gesitteten Weltj»beschimpfen, einen so gekannten und von ganz Europa so geaettc-ten Mann, wie den Groß - Marschall ans eine solche Art beleidi-ge; daß >r seine Lage gegen uns ganz falsch bcnrthcilc; daß MS,was er hier thne, der Weltgeschichte angchöre, ja selbst diese lla-terrcdung schon in diesem Augenblicke. Durch sein Benehmen ver-letze er jeden Tag seine eigne Regierung, seine eigne Nativ«und dies könne ihm mit der Zeit thencr zn stehen kommen. SeineRegierung würde ihn am Ende ablengnen, und auf seinem Name«werde ein Flecken haften bleibe», der noch auf seine Kinder Überze-hen müßte. „Soll ich Ihnen, halte der Kaiser gesagt, mittheileu,was wir von Ihnen denken? Wir glauben Sie zu allem fähizlaber zn allem! und so lange Sic Ihren .Haß behalte», werde«wir mrv unsre Gedanken nicht nehmen lassen. Ich warte noch ei-nige Aeir, weil ich meiner Sache gern sicher bi», aber dann werdeich mich darüber beklagen, daß es nicht das härteste Verfahre«der Minister gegen mich war, mich nach St. Helena zu schicke«,sondern Ihnen das Eommandv über diese Insel zu geben. Lie