Druckschrift 
6 (1823)
Entstehung
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der Georg M. sey. DaS ist er, erwiederte jener mit der Benin-kung, daß er zu Newgate die ewige Einsperruug erleide, wozu erfür seine Tollheit verurkhcilt worden sey. Ich äußerte, daß dm»Mseine Verrükrheit, wie das wohl immer zu geschehen pflege, W ldem Publikum sehr bezweifelt und bestritten worden sey, «hin,aber dagegen die Versicherung, daß über Heaiflelds GemüthSzemiotung kein Zweifel obwalte, sie jedoch nur temporär sey. Er Maber rin so gutmüthiger Narr, daß man ihn am Tage auf DEhrenwort nach der Stadt gehen lasse, und sey der erste, drr esanzeige, wenn er fühle, daß sein Nebel wieder eintrete, damie um -Acht auf ihn haben möchte. Jetzt rufte mein Führer ihn herbei. ! >Ich wagte es, einige Fragen an ihn zu chnn. Er erkannte glechan meiner Aussprache, daß ich ein Franzose sey, und sagte, erhätte sich tüchtig mit uns in Flandern geschlagen, (er war nämlich!Chasseur oder Dragoner unter dem Herzog von York gewesen.) :Er trage davon noch die Zeichen an sich, und wies dabei auf einige ? ,Narben; dennoch sey er weit davon entfernt, jene Nation zu hassen, - idenn sie wäre brav, und hätte auch bei jener Sache gar nicht u»> r-recht gehabt; man habe sich in ihre Streitigkeiten gemengt, die j idoch eigentlich niemand etwas angegangen wären. AlS er hierbei in'» f >Feuer zu kommen schien, gab mein Führer mir einen Wink, imd.fi-schickte ihn fort. ES sey das seine schwache Seite, äußerte stin ;Wächter, und wenn man das Gespräch nur noch ein wenig forige- sfsetzt hätte, so wäre er wüthend geworden.

„Doch ich komme auf Georg m. zurück. Das mächtigste Ge- ffühl dieses Fürsten war die Liebe zu seinem Volke, und das Der«langen nach dem Heile seines Landes. Ihn, hat er stets MS!),geopfert. Dieses Gefühl bewog ihn, Pitt so lange Zeit zum Mi. !nister zu behalten, ob er schon gegen ihn großen Widerwillen Ham, 'fd» dieser ihn im hohen Grade mißhandelte.

„Die Krisis, in welcher England sich befand, war allerdings igroß, die Gefahr dringend, das Talent deS Premier-Ministers aner< > -kannt, — er war ihm also nothwendig. Dieses Verhältnis, dalso mächtig auf den Geist des Monarchen wirkte, mißbrauchte Pitt,und herrschte über denselbrn mit Härte und ohne alle Schonung.

Er durfte kaum die geringste Stelle vergeben. War ein Amt erle-digt, und wollte der König damit irgend einen seiner Diener beloh-nen« so kam er jederzeit damit zu spät; Pitt hakte schon darüber,und, wie er sagte, zum Besten des Staats, zum Nutzen deSDienstes bei dem Parlamente bestimmt. War einmal der Königallzu unzufrieden darüber, so hatte Pitt gleich das alte Lied in Bereilschast: Er wolle sich zurückziehen, und seinen Posten einemandern überlassen. Endlich kam eine, für des Königs Gewisse» sehr