. rer Triumphe bezeichnten und die unter Napoleon fast zur Ge-i vohnheit geworden waren. Was auch der Erfolg davon gewesen, seyn möchte, so wurde doch der Nationalruhm darinnen eine Beru-i higung finden i»id das Dacerland mit Wohlgefallen aus die letztenhcldenmüthigen Zuckungen Hinsehen, die seiner Ohnmacht vorange«j gangen wären. Wir hätten nicht so gewöhnlich enden sollen!
Wir hatten in dieser SchmerzenSzeic mehr Truppen außer Lands«ls im Innern. 2n Dresden war eine ganze Armee — einezweite in Hamburg, eine dritte in Danzig. Die zahlreichen Gar«nisonen der dazwischen liegenden Plätze hätten eine vierte bildenkönnen. Alle Anstrengungen des Feindes gierigen nur dahin, dieseBraven von Frankreich entfernt zu halten, ihre Rückkehr zu hin«dcrn. Kam eS denn keinem der Chefs im Auslande in den Sinn,diese Umstände zu benutzen, um den heiligen Boden des Dacerlan-des durch einen kühnen Angriff des feindlichen Gebiets zu befreien' lmd den Feind zur Heimkehr zu zwingen? War denn die Berei-nigung dcS größten Thcils dieser Massen so ganz unmöglich?
Würde nicht, wenn alles, was in Dresden, Tcrgau, Magde-burg, Hamburg stand, zusammengczogen worden wäre, ein furcht-bares Heer im Rücken des Feindes erschienen seyn, stark genug,ihn zu schlagen oder doch wenigstens in Verlegenheit zu bringen.Hätte es nicht Berlin wcgnchmen, die Garnisonen an der.Oderbefreien, Danzig zu Hülfe kommen, das so günstig gestimmte Po-len insurgiren oder sonst etwas Kühnes, Glänzendes, Unerwartetes,mit einem Wort, etwas unsrer Würdiges unternehmen können?
Und was bedurfte es denn nun eigentlich, uni unseren LooSeine andre Wendung zu geben? Die geringste Episode wäre, vordem Einrücken der Alliirccn in Frankreich, hinreichend gewesen, umeinen billigen Frieden in Frankfurt zu Stande zu bringen — undwürde nicht selbst noch, als der Feind schon auf unserm Gebietestand, die kleinste Unruhe in seinem Rücken, nach den Heldencha-tcn von Champeauberc, Montmirail, Vauchamp, Craon, Monte«reau, den schnellsten Rückzug der Alliirten, vielleicht ihre Vernich-tung — unfern Triumph herbeigeführt haben? Wäre auch der Ge-neral, der sich einem solchen Unternehmen geweiht hätte, unterle-gen, so würde das immer nicht schlimmer für uns gewesen seyn,da ja ohnehin Alles verloren gieng. Aber er hätte, bet unfernNationalsitten, ein Heros werden, er hätte sich unsterblich machenkönnen.
Siatt dessen blieben gegen looooo Mann für Frankreich un-nütz, weil sie ihre Bestimmung näch dem Schlendrian erfüll-ten, woran wir nun schon seit langer Zeit nicht mehr gewöhntwaren. Aber vielleicht spreche ich zu leichtsinnig von einer Sache,tz. Cafes Tage». ü.Bl>. 2