Druckschrift 
5 (1823)
Entstehung
Seite
49
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Hindernissen, tausendfachen wirklichen Kummer nicht ganz zu Grundegerichtet war, und doch meinen Aufwand, der mehr als 80,000Franks betragen hatte, wieder hcrausziehcn konnte.

Aber es ist doch kaum glaublich, ergegnete der Kaiser, wiedas alles so zugehen konnte? 2hr Unternehmen wäre ganz inmeinem Geschmacke gewesen, cs hätte Sie in meinen Augen erho-ben, mir gefallen, 2hre Einrichtungen in allen diesen Dingen wür-den mich überrascht haben. Denn nichts mach» mir überdies mehrVergnügen, als die, welche um mich waren, auf eine rechtlicheArt Geld gewinnen zu lassen. Warum haben Sie mich nicht auf-gesucht, mir P . . . gebracht? Sie hätten sehen sollen, wieich mit ihm umgesprungen wäre." Sire, antwortete ich darauf.Ich konnte das gar nicht im Sinne haben, der Moment war kritischund 2hre Zeit kostbar. Wie hätte ich da so anmaßend seyn kön-nen, Gehör zu verlangen, und Ew. Majestät eine so verwickelte,so kitzliche Sache weitläustig vorzutragen. Wie 2hnen nur erstauseinander zu setzen, daß dieses Werk, das unter einem andernNamen erschien, mein Eigenkhum scy? Wie mich unterstehen,Ihnen jemand, der Ew. Majestät so nahe stand, als in Licenzen,zwanzig Procent, und Millionen des Buchhandels verwickelt vor-zustellen? 2ch wußte, daß Ew. Majestät mich damals noch sowenig kannten, daß ich sogar im Gegcntheile bei dem Gedankenschauerte, es möchte 2hnen etwas davon zu Ohren kommen. 2chwar allerdings sehr geschäftig dabei, aber ich machte doch so wenigLärmen, alü möglich, und entschloß mich, alles ruhig zu leiden.

Sie thaten daran sehr Unrecht, sagte der Kaiser, Sie benah-men sich sehr ungeschickt gegen mich, und vielleicht selbst gegenP . . . Anders kann ich mir das so unnatürliche Widerstrebenvon ihm nicht erklären u. s. w.

Donnerstags am 16. Mai.

Der Bruch zwischen uns und dem Gouverneur war seit dem,was ich weiter oben seine erste Bösartigkeit, seine erste Beleidi-gung, seine erste Grobheit nannte, entschieden. Die gegenseitigeEntfernung, das Mißverständniß, die Erbitterung stiegen immerhöher. Wir waren sehr schlecht auf einander zu sprechen.

Gegen 3 Uhr kam er heut nebst seinem militairischen Sekre-tair. Er begehrte vor den Kaiser gelassen zu werden, um mitIhm von Geschäften zu sprechen. Der Kaiser war sehr unwohl,auch noch nicht angekleidet. Doch sagte er mir, daß er ihn, wenner sich angezogcn, annehmen wolle. So geschah's auch. WenigeMinuten drauf ging er in seinen Salon, und ich führte SirHudson Lowe hinein.

?, CaseS Tage!», o. Bd.

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