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5 (1823)
Entstehung
Seite
29
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häkle, und daß, wenn er langer dorr geblieben wäre, er unsre' geographischen Forschungen in den nördlichen Theilcn von Afrikasehr gefördert haben würde. ES würde, wie er sagte, dies Alles^ sehr leicht ausführbar gewesen seyn, wenn er nur jeder Karavane^ einige geschickte -Offiziers zugegeben hatte, für welche man Geißeln,, sodern konnte:c. re.

, Itzt kam das Gespräch auf daS Seewesen und das Marine«^ Departement. Der Kaiser behandelte diesen Gegenstand sehr

gründlich. Er war mit De er «'s eigentlich kcinesweges zufrieden,d und glaubte, man könne ihm, in Beziehung auf diesen, zu großer Beständigkeit zum Vorwurf machen. Aber der Mangel an tüchti«^ gen Subjekten hielt ihn. Alles wohl erwogen, versicherte der

. Kaiser, sey Dccre's immer noch der beste gewesen, den er finden

^ können. Ganteaumc war nur ein elender unwissender Matrose.^ Cafarclli hatte bei ihm verloren, weil man ihm seine Frau alSy geschästSsüchtig geschildert hatte, in welchem Falle es, wie er sagte,

, bei ihm gleich für immer aus war. Missiessi war ein unsicherer

. Mensch, seine Familie hatte Toulon verrathen. Der Kaiser dachte, einen Augenblick auf d'Emeriau; aber er fand ihn nicht auf der

, erforderlichen Höhe. Er überlegte, ob nicht T. der rechte

2 Mann seyn möchte. Zwar traute er ihm keine großen Fähigkeiten

, zu, aber er hielt ihn doch für einen guten Wirthschastsches. Allein

, er hatte sich während der Revolution zu scbmuzig benommen, und

, was ihm besonders Nachtheil gebracht hart , war, daß der Kaiser,

, noch in viel späterer Zeit, zuweilen dessen geheime Briese laS,

in welchen er noch immer jakobinerce.

^UebrigenS, bemerkte der Kaiser bei dieser Gelegenheit, hatte, ich meine Ministerien so leicht gemacht, daß alle Welt dazu ge«

braucht werden konnte. Nur mußte man Ergebenheit, Eifer,, Thäcigkeit und Arbeitslust zeigen. Blos das Ministerium der aus-

z wattigen Angelegenheiten war vielleicht hierbei auszunehmen. Hier

. kam es dann und wann darauf an, schnell einen guten Einfall zu

^ haben, und zu täuschen. Bei der Marine, so schloß er, wollte in

Wahrheit nichts gedeihen, und doch war Decrlls vielleicht noch^ Immer der beste. Er. verstand zu kommandiren, seine Adminiftra«, tion war streng und rechtlich. Er besaß Verstand, viel Verstand

, sogar, aber blos für seine persönliche Unterhaltung und

Politik. Er schuf nichts Neues, führte kleinlich aus, gicng nur, anstatt zu laufen. Er hatte die Hälfte seiner Zeit in den Häfenund aus den Uebungsschiffen zubringen sollen; ich würde ihm das^ gewiß hochangcrechnet haben; aber als ein Höfling, wie er war,

, fürchtete er sich, sich von seinem Portefeuille zu entfernen. Er kannte

t mich schlecht. Er wäre auswärts besser vcrtheidigt gewesen, alö