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Berichtigungen und Nachträge. CXXIII
Zu S. 123 Anm. 24 Z. 5. Insoweit freilich, als heim Vertragsschlufs selbstdie Partei schon bestehende Verpflichtungen hat, für deren fahr-lässige Verletzung sie einstehen mufs, haftet sie auch schon fürihre flilfspersonen; R.Ger. b. Seuff. LXXI Nr. 33.
Zu S. 195 Anm. 77 Z. 8. Jetzt auch R.Ger. LXXX1II Nr. 42.
Zu S. 200 Anm. 97 Z. 15. Das O.L.G. München b. Seuff. LXXI Nr. 134 nimmtPfändbarkeit an.
Zu S. 202 Anm. 104. a. E. Vgl. auch R.Ger. LXXXVI Nr. 86: Durch denSchuldvertrag wird nicht zunächst ein veräufserliches Recht ge-schaffen und dann diesem Recht die Eigenschaft der Veräufserlich-keit wieder genommen, sondern von Anfang an durch Begründungeines höchst persönlichen Rechts der Macht des Gläubigers eineGrenze gesetzt; der Konkursverwalter handelt pflichtmäfsig, wenner sich gegenüber einem ein Aussonderungsrecht beanspruchendenZessioner auf die Nichtigkeit der Zession beruft.
Zu S. 243 Z. 3. Statt B.G.B. lies II.G.B.
Zu S. 246 Anm. 2 Z. 5. Auch O.L.G. Dresden b. Seuff. LXXI Nr. 151.
Zu S. 279 ff. (§ 183 V 2). Eine abweichende Auffassung, die dem Wesen derVermögensgemeinschaft zur gesamten Hand nicht gerecht wird,vertritt das R.Ger. in der Entsch. vom 27. Nov. 1914 LXXXVINr. 15. Es hält grundsätzlich bei jeder gemeinschaftlichen For-derung, die nicht Gesamtgläubigerschaft ist, § 432 für anwendbar.Darum erblickt es in § 2039 eine Anwendung der Regel, so dafsdas Einzelklagerecht des Miterben gleicher Natur wäre, wie dasEinzelklagerecht aus § 432. Bei der Gesellschaft aber schliefst eszwar zutreffend das Einzelklagerecht aus, begründet dies jedochals eine durch die besondere Organisation dieser Gemeinschaitgebotene Ausnahme von der Regel.
Zu S. 334 Z. 5 v. u. Statt a. lies b.
Zu S. 335 Anm. 39. Statt S. 202 lies S. 302.
Zu S. 353 Anm. 124 Z. 2. Vgl. auch Oe rtmann, Heilung der Formungültig-keit nach § 313 S. 2 B.G.B., Zentralbl. f. freiw. Gerichtsb., 1916,S. 589ff. Oertmann hält den Vertrag von vornherein nicht fürnichtig, sondern nur für unwirksam.
Zu S. 353 Anm. 124 a. E. Im Zentralbl. f. freiw. Gerichtsb. a. a. O. S. 599 ff',hält Oertmann an der Rückwirkung fest.
Zu S. 358 Anm. 148 a. E. Seitdem hat das R.Ger. in Entsch. vom 20. Nov.
1914 LXXXVI Nr. 9 die Anwendbarkeit des § 566 auf einen Vor-vertrag mit Recht verneint, (Die Entsch. ist S. 533 Anm. 2 schonbenutzt.)
Zu S. 361 Anm. 19. Neuestens hat das R.Ger. die Frage, ob, falls die Ehren-wortsklausel als sittenwidrig nichtig ist, sich daraus die Nichtig-keit des ganzen Vertrages ergibt, für eine Tatfrage erklärt, die aufGrund des § 139 B.G.B. zu verneinen ist, wenn der Vertrag beiKenntnis der Nichtigkeit der Ehrenwortsklausel auch ohne diesegeschlossen worden wäre; Entsch. vom 25. Juni 1915 b. Seuff.LXXI Nr. 54.
Zu S. 401 Seitenüberschrift. Statt § 189 lies § 188.