den erachte? — Und mein Verlangen, denen die ihn liebten,einen Genuß zu verschaff.», diejenigen aber, welche ihn hassenzur Ächtung zu zwingen, was wäre aus alle dem geworden? —Wie? Eine Menge Menschen von jedem Range, von jedem Stan-de und Gewerbe, vor allen andern ich jclbst — die wir ihm mitStolz und Liebe und Bewunderung gedient haben, noch trunkensind von dem Ruhme, dem Glanze, der Wohlsarth die er überdas Vaterland ausgoß — wir sollten jeden Lag cs kalt mitan,hören, wie mau ihn vcrläumdet — sollten uns jeden Augenblickin seine Seele beleidigen lassen? — Ich sollte die Mittel in mei-nen Händen haben, ihnen zu antworten und Len Sag davon zutragen — gleichwohl aber schweigen! und warten! ? — Wie ge-ringfügig würden mir die Ursachen erscheinen, weshalb ick mei-nen begierigen Zeitgenossen diese Entbehrung zumurhete! Nein.Das Publikum zeigte sich in der Lhat sehr ungeduldig; — mauerwartete und forderte von den Gefährten Napoleons, daß siebekannt mache» sollten, was sie von seinen Reben ausgezeichnet,was sie in seiner Seele gelesen hätten. Jetzt war ich freilich mitmeinem Tagcbuche am beste» dran; ich konnte am schnellsten zuStaude kommen und eilte der allgemeinen Stimme, so wie deminnern 'Aufrufe meiner Pflicht Folge zu leisten. Was ^n:r auchnoch geschehen könnre, so bin ich doch schon hoch belohnt, durchalle die Bcweiße des Wohlwollens und der herzlichsten Theii-uahme, welche ich bereits erhielt, durch die Zeichen von Dankbar-keit, welche edle wahrhaft hochgesinnte Herzen mir mir dem Aus-drucke des innigsten Gefühls gegeben haben. Es ist damit schonso weit gegangen, daß Personen mir bekannten, daß sic wohl ge-hofft hätten besser behandelt zu werden, so wie andere, daß siesich offenbar zu beklagen hätten. „Napoleon hatte ja aber auch, sosagten sie, Ursache genug, sich über alle Welt zu beklagen, warja so unglücklich auf seinem Felsen! hat er sich nicht vielleicht ineiner bitter» Stimmung vergessen? — Sie behaupten ja keines-weges, daß das wahr sei, was er geäußert hat, sondern nur, daßer es sagte. Wenn sich die Sache der Mühe verlohnte, so wür-den wir öffentlich widersprechen, und wenn wir das Ausühren fürfalsch hielten, es zu widerlegen suchen." Am Ende versicherten sieaber, daß sie von ganzem H.rzen ihre persönliche Kränkung um derallgemeinen Besr.edigung willen vergessen wollten, die meine Nach-richten von dem Manne verursacht habe, mit welchem sie gearbeitetund dem sie ihr Vermögen und ihren Ruhm zu verdanken hät-ten u. s. w.
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