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„Man giebt mir jetzt einen Namen, welcher den Vorzug hat,daß er der Vergangenheit keinen Eintrag thut, der jedoch zu denangenommenen Formen in der Gesellschaft nicht paßt. Ich b i >:immernoch geneigt, einen Namen anzunehmcn wo-mit man mich für gewöhnlich nennen möge, und wieder-hol, daß wenn man cs für angemessen halten möchte, mir diese»;schreckliche» Aufenthalt nicht langer zuznmuthen, ich nicht den ge-ringsten Theil an politischen Angelegenheiten neh-men will, von welcher Natur sie auch seyn möchten.Dies sind meine Gedanken. Sollte man etwas anderes in Bezie-hung auf diesen Gegenstand gesagt haben, so ist das gegen mei-ne Meinung geschehen-^
Der Kaser aß sehr wenig bei dem Diner. Sein Instand hat-te etwas Ungewöhnliches; vor, bei und nach der Tafel überwältig-te ihn die Schläfrigkeit die schon seit dem frühen Morgen fvrt-danerte und gleichwohl sagte er beim Scheiden von uns, er be-sorge sehr, daß er nicht werde schlafen können, denn was er fühle,sei ganz gegen seine Natur. Gewöhnlich schläft er sehr fest, wenner des Schlafs bedürftig ist und doch sagt er, daß er hier immrxbloß schlummere.
Heute ist eine Fregatte nach Europa abgesegelt.
Donnerstags, am i?ten Octobere
Gegen 12 Uhr ließ mich der Kaiser rufen; er hatte eben ge-frnhstückt und befand sich nicht besser. Nach einer kurzen Unter-haltung las er einige Seiten Englisch im Landpriester von Wake-steld. Seine Schläfrigkeit dauerte noch immer fort. Rach vergeb-lichen Versuchen den Schlaf zu bezwingen, sagte er mir, er wolle«achgeben und sich auf sein Bette werfe». Dieser Drang zumSchlafen wunderte ihn um so mehr, da er, nach seiner Versiche-rung, die Nacht gut geschlafen habe.
Der Kaiser erschien erst zum Diner und immer noch mit sei-ner Schläfrigkeit kämpfend Nach der Tafel versuchte er etwasaus dem Don-Quichotte vorzulcsen, hörte aber sehr bald wieder aufund zog sich zurück. Es war noch sehr zeitig und er ließ mich da-her zu sich kommen, sobald er in's Bett war. Ich mußte jetztnoch ohugcfähr eine Stunde bei ihm bleiben und mich über ver-schleime Gegenstände mit ihm unterhalten.
Das Gespräch kam auf Ludwig XVI., auf die Königin, aufdie Prinzessin Elisabeth, auf ihr Martyrcrthum re- Der Kaiserfragte mich, von welcher Seite ich den König und die Königin ge-