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stti können." La Bruy-re, sagte der Kaiser, hätte das gewiß be-nutzt.
Oft durchlief der Kaiser verkleidet die ganze Stadt. Beson-ders gieng er am frühesten Morgen ganz allein und zu Fuße durchalle Gassen und mengte sich unter die arbeitende Klasse um derenLage und Gesinnung kennen zu lernen.
Mehr als einmal habe ich es mit augehört, daß er km Staats-rathe dem Polizcppräfekt empfahl, es eben so zu machen — ernannte das die Polizei des Kadi, die in Person ausgeübtU'ird und die er bei weitem für die beste hielt.
Nach der Rückkehr aus dem unglücklichen Feldzuge von Mos-kau und von Leipzig ließ Napoleon sich angelegen seyn, recht oftund fast ganz allein sich unter das Volk zu mischen. Er durchstreif-te mit drei bis vier Personen, die Marktplätze, die Vorstädte undalle volkreiche Theile der Hauptstadt- sprach vertraulich mit denLeuten und wurde überall wohl ausgenommen.
Eines Tages unterstand sich ein Weib in der Halle ihm zu sa-gen, daß er Frieden mache» müsse: du gute Frau, antwortete derKaiser; verkaufe du doch dein Kraut und deinen Salat und laßdafür auch mich machen, was ich zu thnn habe, je nachdem wir nunbeide unsre Sache verstehn. Alle Anwesenden lachten und gabenihren Beifall zu erkennen.
Ein andermal war er in der Vorstadt St. Antoine von einerUngeheuern Menge Menschen umgeben, er zeigte sich ihnen rechtgutmüthig und wurde von einem in seiner Nähe mit den Wortengngeredet: „Ist cs denn wahr, daß die Sachen so schlecht stehen?
— Nun ich kann freilich nicht sagen, daß sie eben gut stünden. —Aber wie soll denn das am Ende werden? — Das mag der Him-mel wissen. — Wie denn? — Da käme der Feind wohl gar nachFrankreich? — Das kann wohl geschehen- — Selbst bis hieher kan»er kommen, wenn man mir nicht hilft; ich habe keine Million Ar-me , ich bin nicht im Stande Alles allein zu machen. — Aber wirwollen ja helfen — tiefen eine Menge Stimmen. — Ei, da wer-de ich auch den Feind schlagen und allen unfern Ruhm behaupten.
— Nun was sollen wir denn thun? — Soldaten werden und fech-ten! — Das wollen wir, rief ein andrer, aber wir möchten gerndabei einiges bedingen. — Nun? was denn? sprecht! — Wir möch-ten nicht gern über die Grenzen hinaus gehen. — Dies soll nichtgeschehen. — Wir mochten gern, rief ein Dritter, bei der Gardedienen! — Auch gut! bei der Garde! — Jezt brach Alles in lau-tem Jubel aus. Die Register wurden sogleich eröffnet und noch anhem nämlichen Tage ließe» sich mehr als soou Menschen einschrei-,