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dies. Darin erkenne ich die Engländer nicht und rechne es auchblos auf Personalitäten. Ich schätze den Prinz-Regenten, die Ge-sammtheit der Minister und das englische Volk zu sehr, nm ihnenhierbei eine Schuld beizumeffen. Aber es mag nun seyn wie ihmwolle; nur der Leib ist in der Macht der Bösen, der Geist herrschtüber sic und kann sich aus dem tiefsten Kerker bis zu dem Himmelerheben."
Als der Kaiser zurückkam, nahm er ein Bad und ließ michrufen. Er war ermüdet und so schlief er, von den Ereignissen desTages angegriffen, ein. Indem ich bei ihm wachte, versenkte ichmich mit meinen Gedanken in die neue, doch gewiß höchst kummer-volle Lage, worin wir uns befanden.
Bei dem Diner aß er sehr wenig. Einer von uns erzählteetwas und der Kaiser ließ es sich wiederholen, was oft geschieht.Wie nun der Erzählende mit lauterer Stimme wieder begann, sag-te der Kaiser: „Ich bin gewiß taub, das merke ich wohl, denn ichhöre nicht und doch ärgerks mich, wenn man lauter sprechen will."Zum Schluffe las er eins uns dem Donquichotte vor, verweiltebei einigen Späßchen, legte dabei das Buch weg und sagte, es ge-höre doch in der That viel Muth dazu, um in diesen Augenblickenüber dergleichen nichtsbedeutende Dinge zu lachen. Er träumtedann lange vor sich hin, stand endlich aus und verließ uns mit denWorten: Adieu, meine lieben Freunde!
Inzwischen hatte man mir bei dem Diner einen Brief vomGroßmarschall gebracht. Ich hielt ihn verborge.,,, denn ich ahnetenichts Gutes. Sobald wir allein waren, öffnete ich ihn; cs warein Brief vom Gouverneur, welcher uns ankündigte, daß er, inRücksicht unsrer Weigerung Befehl geben werde, uns unmittelbarnach dem Cap zu bringen. Wir hörten jetzt nur auf.die Stimmeunsers Gefühls. Uns vom Kaiser zu trennen, war über unsreKräfte und bei weitem mehr, so schien es uns wenigstens, als erwünschen, als er uns befehlen konnte.» Wir beeilten uns daher,nach einem einstimmigen Beschlüsse, unsre Erklärung so zu unter-zeichnen, wie man sie von uns verlangt hatte und sie dem engli-schen Offiziere vom Dienst mit einem Briefe an den Großmai schalleinzubändigen, worin wir ihm sagten, was wir ohne des Kai-sers Lheilnahme gethan hätten- Das Herz allein habe uns daoeigeleitet und wenn der Kaiser darüber zürne, so müsse unser Herzuns auch deshalb trösten.
So war denn nun unsre Sklaverei, unsere gänzliche Abhängig-keit von dem Willen und von den Launen des Sir Hudson Lowe voll-ständig geworden, weniger noch durch di. von uns eben bewirkte