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9 (1824)
Entstehung
Seite
118
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lieben, gleich sagen, daß wir hier nur an Eisen und Trinken den-ken." Er sei gar nicht verlegen, wiederhotte er, sich an seinen

Sohn Eugen zu wenden. Es habe selbiger ihm Alles zu verdan-ken, seine jetzige Lage und alle seine Reichthümer; auch würde erihm gewiß Unrecht thun, wenn er einen Augenblick nur an dessenEifer ihm zu dienen, zweifeln wollte, besonders da er an ihn i

«och Ansprüche zu dem Betrage von i» bis 12 Millionen zu ma- i

chen habe. ^

Beim Frühstücke ließ er den Pohlen, der uns nun bald ver- ilassen muß, rufen. Nachher wollte er sich an die Arbeit setzen,suhlte sich aber zu matt und schlief einigematt ein. Er ging dann !

«ach seinem Zimmer, um sich ganz dem Schlafe zu überlassen, i

In einer Stunde, sagte er, möchte ich wicdcrkommen, um Eng- i

lisch mit ihm zu treiben; aber er war noch in eben dem Zustande l

der Mattigkeit, die er auch nur mit Hülfe eines recht lange fort- i

gesetzten Bades bezwang, wie er das so zn thun pflegte- Da erstets sehr heiß badet, so ist zu verwundern, daß es ihm nicht i

nachtheilig wird. l

i

Er aß sehr wenig bei dem Diner, beklagte sich, daß er des '

Nachts viel wache, und überhaupt sehr unregelmäßig schlafe, sprach !

dann viel über die Luftballons, lachte über alle die Blvgraphieen, >'

welche durchaus darauf bestünden, ihn in den Luftballon der Mili-tair-Schule, mit dem Degen in der Faust, steigen zu lassen ^

und erwähnte als ein wahres Wunder, den sonderbaren Umstand, i

daß der Ballon, welcher bei seiner Krönung stieg, nach wenigenStunden in der Gegend von Rom niederfiel und den Einwohnern i

dieser großen Stadt Nachricht von ihrem Souvcrain und der Feier- ^

lichkeit brachte, welche eben statt gefunden hatte- i

Er versuchte dann, aus Don Quichotte vorzulescn, hörte aber«ach einer halben Stunde wieder auf. Er kann jetzt das Lesen '

nicht lange mehr fortsetzen. Seine Gesundheit nimmt zusehends ,

ab. Er sagt mir oft, daß wir beide schon recht alt sind, daß er l

cs noch mehr sei als ich und diese Worte wollen bei ihm viel i

sagen. s

Montags, am i 4 . Oktober.

Heute übersendete der Groß-Marschall dem Gouverneur dieneuerlich von uns verlangten Erklärungen; sie waren ganz uber-cinftimmend und lauteten folgenoermaäßcn: „Ich, der Unterzeich-«ete, entare hiermit mein Verlangen auf der Insel St. Helena