Druckschrift 
2 (1839)
Entstehung
Seite
917
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Vierhundert und sünsundneunzigfte Rächt.

fugten:Er hat uns prügeln lassen und hat uns die beiden Quersäcke genommen."Da rieb Djaudar den Ring, der Diener erschien, und Salem und Selim fürchtetensich sehr, weil sie glaubten, Djaudar werde ihm Befehl ertheilen, sie umzubringen;sie umfaßten ihre Mutter und sagten:Wir begeben uns unter deinen Schutz, bittefür uns." Djaudar aber sagte:Fürchtet euch nicht, meine Brüder!" Dann wendeteer sich zum Diener und befahl ihm, Alles, was in den Schatzkammern des Königs sey,zu bringen, besonders die beiden Quersäckc, die er von seinen Brüdern genommen.Der Diener flog sogleich in's Schloß, packte Alles zusammen, was in den Schatzkammerndes Königs war, und legte es vor Djaudar nieder. Dieser gab seiner Mutter denQuersack mit Edelsteinen aufzubcwahren und legte den, welchem ein Geist untergeordnetwar, vor sich nieder; dann sagte er dem Diener:Baue mir diese Nacht ein hohesSchloß, streiche es mit Goldfarbe an und lege kostbare Divane hinein; du mußt aberche der Tag anbricht damit zu Ende sepn." Der Diener versammelte seine Genossenund befahl ihnen, ein Schloß zu bauen. Der Eine mußte Steine hauen, der Andere! bauen, der Dritte anstreichen, der Vierte malen, der Fünfte Mobilien Herrichten, und

ehe der Tag anbrach, war daö Schloß vollendet. Der Diener kam, um es Djaudarzu melden und ihn zu bitten, es anzusehen; Djauda.r ging mit seiner Mutter undseinen Brüdern und sah ein Schloß, begleichen nirgends zu finden ist; er bat seine