012 Vierhundert und vicrundncunzigfte Nacht.
wirst, oder wenn du sie nicht in dein Haus nehmen willst, sie doch bei einem unsererNachbarn bcwirthen läßt?"
Djaudar sagte: „Warum soll ich sie zu den Nachbarn schicken? ist etwa unserHaus zu eng, oder haben wir nicht für sie zu essen? Schäme dich, mir so etwas zu rathen.Haben wir nicht die besten Speisen und so viel, daß immer noch übrig bleibt? Du kannstLeute bringen so viel du willst, und wenn ich nicht zu Hause bin, so wird meine Mutterdir Speisen in Masse bringen; geh also und hole deine Gäste." Salem küßte ihmdie Hand und ging an das Eck seiner Straße, wo nach dem Nachtgebete der Präfectmit seinen Leuten sich einfand, und führte sie in Djaudars Haus. Djaudar standauf, bewillkommte sie, hieß sie sitzen und ahnte nicht, was sie im Herzen verborgen.Er bat dann seine Mutter, das Nachtessen zu bringen, und sie holte vierzig Speisen,die ihr Djaudar nach einander angab. Der Präfect und seine Leute aßen nun, bissie satt waren, und glaubten, das Alles käme von Salem. Als der dritte Theil derNacht vorüber war und sie auch süße Speisen gegessen hatten, legten sie sich schlafen.Sobald aber Djaudar einschlief, fielen sie über ihn her, und ehe er erwachte, stopften
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sie ihm den Mund zu und führten ihn zur Stadt hinaus nach Suez, wo er ein ganzesJahr lang die gemeinsten Arbeiten verrichten mußte. — Das ist, was Djaudar betrifft;seine Brüder aber gingen am folgenden Morgen zu ihrer Mutter, und Salem fragte