Druckschrift 
2 (1839)
Entstehung
Seite
910
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N10 Vierhundert und vierundneuiizij>j1e Nacht.

mit und gaben davon jedem Armen, der ihnen begegnete, bis sie nichts mehr hatten;dann brachten sie die leeren Schüsseln ihrer Mutter, die sie auf Djaudars Befehlwieder in den Sack steckte. Des Abends holte Djaudar wieder vierzig Speisen herausund hieß seine Mutter den Tisch decken; ebenso am folgenden Morgen zum Frühstückeund so zehn Tage lang. Am elften Tage sagte Salem zu Selim:Wie ist unserBruder auf einmal so reich geworden, daß er dreimal täglich wie ein Sultan speist unddas Uebrige austheilt?" Selim sagte:Frage eher noch, woher diese Speisen kommen,da er doch nie Etwas einkauft, auch nie ein Feuer bei ihm brennt." Salem versetzte:Es ist wahrlich zum Erstaunen, wir müssen nun irgend eine List gebrauchen, um durchunsere Mutter zu erfahren, wie cs damit zugeht." Sie begaben sich hierauf, in ihresBruders Abwesenheit, zu ihrer Mutter und sagten, sie wären hungrig. Die Mutterging in das Nebenzimmer und holte eine warme Schüssel heraus. Da sagten sie:

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