und
Vierhundert
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vierun - neunzigste Nacht.
Djaudar nahm hierauf den leeren Sack, streckte die Hand hinein und holtealle Speisen hervor, die er genannt hatte. Seine Mutter wunderte sich und sagte: „DerSack war doch ganz leer?" Djaudar sagte ihr, er habe diesen Sack von AbdAssamd und ein Geist sey ihm dienstbar, der alle Speisen herbeischaffen müsse. Siestellte dann selbst einen Versuch an und forderte eine farcirte Rippe, die sie sogleich imSacke fand. Als sie gegessen hatte, sagte ihr Djaudar: „Thu' das Uebrige in andereSchüsseln, lege die leeren Schüsseln wieder in den Sack und entdecke Niemandendas Geheimniß." Während sie so beisammen saßen, trat Salem und Selim herein,welche die Ankunft ihres Bruders mit einem Sklaven auf einem Maulesel, in einemAuszuge, der seines Gleichen nicht findet, vernommen hatten. Sie bereuten es setzt, ihreMutter so mißhandelt zu haben, und fürchteten, sie möchte eS Dsaudar erzählen; dochwagten sie es zu ihm zu gehen, weil sie wußten, daß, wenn sie sich entschuldigten, er sogroßmüthig seyn werde, ihnen zu verzeihen. Djaudar hieß sie sitzen, bewillkommte sieund ließ sie essen, bis sie satt waren.
Als sie genug gegessen hatten, wollten sie das Uebrige für das Nachtessen aufbewahren,aber Djaudar sagte ihnen: „Theilet es den Armen aus, ich will für diesen Abendnoch mehr als dieses herbeischaffen." Sie nahmen nun die übriggebliebenen Speisen