006 Vierhundert und dreiundncunzigste Vncht.
Nach einem Jahre ritten sie wieder zusammen an den Fluß, die Sklaven schlugenein Zelt auf und Abd Assamd machte Nauchwcrk, schärfte Djaudar wieder Alles ein,wie das vorige Jahr, und sagte ihm: „Die Frau, die sich entkleiden soll, ist nichtdeine wirkliche Mutter, es ist nur ein Geist, der dich irre führen will, und fehlst dudiesmal wieder, so kommst du nicht lebendig davon." Djaudar sagte: „Wenn ichdiesmal fehle, so mag man mich verbrennen." Er ging hierauf über den wiederausgetrockneten Fluß, klopfte an den verschiedenen Thürcn und besiegte alle Hindernisse,bis seine Mutter wieder kam und ihn bewillkommte; er aber sagte: „Entkleide dich,Verruchte!" Sie entkleidete sich zur Halste und bat wieder um Schonung, aber er
drohte ihr so lange, bis sie sich ganz zu entkleiden anfing, worauf sie leblos hinsicl.Djaudar trat dann in das Gemach und kehrte sich nicht an den Haufen Gold, der dalag, sondern wendete sich zum Zauberer Schamandal, der auf einem Throne saß,