Vierhundert und einundneunzigste Nacht. 885
Brod bei mir zu gut." Djaudar kaufte hierauf Fleisch beim Metzger und ging dannzum Gemüsehändler. Er kam gerade nach Hause, als seine Brüder von ihrer Mutterzu essen forderten und sie ihnen sagte: „Ich habe nichts; wartet, bis Djaudar nachHause kommt." Freudig rief er ihnen zu: „Hier ist Brod, esset!" und sie fielen darüberher wie Wölfe. Djaudar gab dann das übrige Geld seiner Mutter und beauftragtesie, seinen Brüdern davon zu geben, so oft sie hungern. Am folgenden Morgen ging
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er wieder an den See Karun mit dem Netze auf dem Rücken; als er es auswerfen! wollte, kam ein anderer Abendländer auf einem Maulthier, noch reicher ausgestattet,j als der Erste; er hatte auch einen Quersack auf dem Maulesel, in dem zwei Büchsen
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! waren; er grüßte Djaudar und sagte ihm: „Ist nicht gestern Abend ein Abendländerzu dir hergekommen auf einem Maulesel wie dieser?" Djaudar, aus Furcht, ermöchte fragen, wo er hingekommen, läugnete es und sagte: „Ich habe Niemanden
gesehen." Der Abendländer fuhr dann fort: „Gestern war mein Bruder da, der mirvvrangeeilt ist; hast du ihn nicht gebunden in den See geworfen? und hat er dir nichtgesagt: Wenn ich die Hand aus dem Wasser strecke, so zieh' mich schnell mit demi Netze heraus, wenn aber zuerst mein Fuß aus dem Wasser hervorgeht, >o bin ich tovl,nimm dann den Maulesel und führe ihn zum Juden Schamia, der wird dir hundert