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2 (1839)
Entstehung
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Vierhundert

e i n u n d n e n n z i g ft e Nacht.

§)jaudar ging dann mit seinem Netze vor das Thor; des Mittags gab ihnenseine Mutter wieder zu essen und des Abends kam er mit Fleisch und Gemüsezurück, das sie mit einander verzehrten. So lebten sie einen Monat lang, bis einesTages Djaudar, wie gewöhnlich, an den Fluß ging, aber das Netz dreimal auswarfund keinen Fisch hcraufzog. Er dachte: an dieser Stelle gibt cs keine Fische, gingweiter, warf von Neuem das Netz aus und zog es wieder leer herauf. So ging er vonMorgens bis Abends von einem Orte zum andern, ohne einen einzigen Fisch zu fangen.Da sagte er:Sonderbar; es gibt gar keine Fische mehr im Flusse!" nahm das Netzauf den Rücken und ging traurig heimwärts wegen seiner Mutter und seiner Brüder,denen er nichts zu essen bringen konnte. Als er an einem Bäckerladen vorüberkam,an den sich die Leute mit dem Geld in der Hand hindrängten, blieb er seufzend stehen.Da fragte ihn der Bäcker:Djaudar, brauchst du Brod?" Djaudar schwieg.Der Bäcker, der seine Verlegenheit bemerkte, sagte:Wenn du kein Geld hast, sothut das nichts; nimm nur so viel du brauchst, ich borge dir." Djaudar versetzte:Gib für zehn Fadda Brod und nimm dieses Netz zum Unterpfand." Aber der Bäckererwiderte:Wovon sollst du dich ernähren, wenn ich das Netz habe? Nimm nur dasBrod, hier hast du noch zehn Fadda dazu und bring' mir morgen für zwanzig Fadda