Vierhundert und »cunundachtzigstc Nacht.
will dir einen Brief mitgeben: bringst du mir Antwort, so sollst du tausend Dinarehaben, wo nicht, so gebe ich dir zweihundert Dinare für deinen Gang." Ich sagte:„Thu', was dir gut dünkt."
Djubeir ließ sich von einer Sklavin Dritte und Papier bringen und schriebfolgende Verse:
»Ich beschwöre Euch bei Gott, habt Geduld mit mir, denn die Liebe hatmir den Verstand geraubt. Einst schätzte ich die Liebe gering und hielt sie süretwas Leichtes, nun hat sie sich meiner bemächtigt und treibt mich auf einemstürmischen Meere wild umher. Habt nun Mitleid mit mir und beglückt michmit Eurer Nähe."
Er versiegelte dann den Brief und überreichte mir ihn. Ich ging damit zuBcdur und hob den Vorhang wie früher ei» wenig zurück; da sah ich zehn Jungfrauenwie der Mond und in ihrer Mitte war B edur, welcher man keinen Kummer mehr ansah.Als sie mich erblickte, bcwillkommte sie mich und hieß mich hereinkommen; ich näherte