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Vierhundert und neunundachtzigste Nacht.
Ach schlief IN meinem Zimmer bis znm folgenden Morgen; da kam ein Junge undbrachte mir fünfhundert Dinare und sagte: „Hier ist, was mein Herr dir versprochen,du brauchst nicht zu dem Mädchen zurückzugehen, und wir werden Alles verschweigen."Ich nahm den Beutel, ging fort und dachte: Das Mädchen erwartet mich, bei Gott!ich muß zu ihr und ihr erzählen, was zwischen mir und ihrem Geliebten vorgefallen,sie wird sonst über mich und alle meine Landsleute schimpfen. Als ich zu ihr kamsagte sie, sobald sie mich sah: „Deine Sendung ist nicht gelungen." — „Woher weißt
du das?" — „Soll ich dir noch mehr sagen? als du ihm den Brief gabst, zerriß er
ihn, warf ihn weg und sagte dir, er wolle dir Alles gewähren, nur diesen Briefnicht beantworte». Du standest dann zornig auf, er hielt dich aber zurück, bot dirfünfhundert Dinare an und hieß dich den Tag über bei ihm bleiben. Du unterhieltstihn dann, eine Sklavin kam zuletzt und sang, bis Djnbeir in Ohnmacht fiel." —
„Warst du denn bei uns?" — „Weißt du nicht, wie ein Dichter gesagt:
„Die Herzen der Liebenden sehen besser, als anderer Menschen Augen."