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Vierhundert
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achtundachtzigste Nacht.
Geschichte Jbn Mansurs und der Frau Bedur.
^)er Chalif Harun Arraschid hatte einst eine schlimme Nacht; er fühlte sich sobeklommen, daß er sich von einer Seite zur andern herumwälzte und nicht einschlafen konnte.Da sagte er zu Masrur: „Verschaffe mir ein Mittel zur Erheiterung." Masrursagte: „Willst du in den Garten gehen, der im Palast ist, und die Sterne aufgehen
sehen und den Mond, der in ihrer Mitte sich im Wasser spiegelt?" Der Chalifantwortete: „Dazu habe ich keine Lust." -Da sagte Masrur: „Mein Herr! du hast
dreihundert Mädchen in deinem Schlosse: wenn du willst, so gebiete ich einer Jeden,sich allein in ihr Gemach zurückzuziehen; du machst dann die Runde bei ihnen undunterhältst dich dabei." Harun erwiderte: „O Masr u r! das Schloß ist das meinigeund die Mädchen sind mein Eigenthum, das macht mir keine Freude." Da sagteMasrur: „So will ich deinen Gesellschaftern und den Dichtern befehlen, daß sie dir
Gedichte recitiren." Der Chalif versetzte: „Auch dafür habe ich jetzt keinen Sinn." —„Nun," sagte Masrur: „laß mir den Kopf abschlagen, vielleicht wird dir dann besser."Der Chalif lachte und sagte: „Sieh einmal, wer von den Gesellschaftern an derThüre ist."