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2 (1839)
Entstehung
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Vierhundert

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achtundachtzigste Nacht.

Geschichte Jbn Mansurs und der Frau Bedur.

^)er Chalif Harun Arraschid hatte einst eine schlimme Nacht; er fühlte sich sobeklommen, daß er sich von einer Seite zur andern herumwälzte und nicht einschlafen konnte.Da sagte er zu Masrur:Verschaffe mir ein Mittel zur Erheiterung." Masrursagte:Willst du in den Garten gehen, der im Palast ist, und die Sterne aufgehen

sehen und den Mond, der in ihrer Mitte sich im Wasser spiegelt?" Der Chalifantwortete:Dazu habe ich keine Lust." -Da sagte Masrur:Mein Herr! du hast

dreihundert Mädchen in deinem Schlosse: wenn du willst, so gebiete ich einer Jeden,sich allein in ihr Gemach zurückzuziehen; du machst dann die Runde bei ihnen undunterhältst dich dabei." Harun erwiderte:O Masr u r! das Schloß ist das meinigeund die Mädchen sind mein Eigenthum, das macht mir keine Freude." Da sagteMasrur:So will ich deinen Gesellschaftern und den Dichtern befehlen, daß sie dir

Gedichte recitiren." Der Chalif versetzte:Auch dafür habe ich jetzt keinen Sinn."Nun," sagte Masrur:laß mir den Kopf abschlagen, vielleicht wird dir dann besser."Der Chalif lachte und sagte:Sieh einmal, wer von den Gesellschaftern an derThüre ist."