und
Vierhundert
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sieben und achtzigste Nacht
Der Kurde ward ganz blaß bei diesen Worten, doch lächelte er und glaubte, daß,wenn er die Wahrheit gestehe, er davon käme. Er sagte: „O König! wenn ich
aufrichtig bin und zu Gott mich bekehre —" Sumurd ließ ihn nicht ausreden undsagte: „Ich darf keine Schlange auf dem Wege der Muselmänner lasse», führt ihnweg, zieht ihm die Haut ab und verfahrt mit ihm, wie mit seinem Vorgänger." Alsdies geschehen war, ließ sie die Mahlzeit fortsetzen. Der Nachbar des Gehängten drehteder Neisschiissel den Rücken und sagte: „Mein Aug' darf das dcinige nicht sehen."Als gegessen war, trennte man sich, Sumurd ging wieder in ihr Schloß und entließdie Mameluken. Am vierten Neumonde versammelten sich die Leute wieder in derRennbahn und erwarteten Sumurd, die bald ihren Thron einnahm und den Leutenzusah. Der Platz, wo die Schüssel stand, war so leer, daß noch vier Menschen hättendavor sitzen können. Als Sumurd dies mit Erstaunen bemerkte, trat ein Manu eiligherbei, und da er keinen leeren Platz mehr fand, setzte er sich dahin, wo die Schüsselmit Reis stand. Sumurd betrachtete ihn und erkannte den gottlosen Raschid Eddin.Sie dachte: ach! wie will ich mein Herz kühlen.
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