Druckschrift 
2 (1839)
Entstehung
Seite
871
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Vierhundert und sechsuiidachtzigste Uacht.

die Leute zu:Was willst du thun? du wirst gebangt!" Der Kurde antwortete:Ichwill an dieser.Schüssel mich satt essen," und streckte die Hand darnach auS. SeinNachbar entfloh und sagte:Ich will nichts mit dieser Schüssel zu thun haben." Aberder Kurde schob mit der Hand eine Quantität heraus, welche die halbe Schüssel leerte.

Er nahm dann einen zweiten Bissen, trotz der Mahnung seines Nachbars, welchersagte:Ich fühle schon den Geruch eines Gehängten." Als er aber den dritten Bissennehmen wollte, sagte Sumurd ihren Adjutanten:Bringet mir schnell den Mann her,noch ehe er den Bissen verzehrt." Sie eilten ans ihn zu und führten ihn vor Sumurd.

Die Leute riefen alle:Er verdient sein Schicksal: wir haben ihn gewarnt, er wollteaber keinen Nath annehmen; dieser Reis bringt Jedem, der davon ißt, Unglück."Sumurd fragte den Kurden:Wie heißt du? was ist dein Handwerk und was '

thust du hier?" Er antwortete:Ich heiße Osman, bin ein Gärtner und sucheetwas Verlornes." Die Königin ließ sich Sand bringen, schrieb wieder etwas darauf,schaute hinein, hob den Kopf in die Höhe und sagte:Wehe dir! du lügst, der Sandsagt mir: du heißest Djevan, bist ein Dieb, ein Kurde, ein Mörder; sage die Wahrheit,du Schwein! sonst lasse ich dir den Kopf abhauen."

Schehersad unterbrach hier ihre Erzählung, setzte sie aber i» der folgenden Nachtalso wieder fort: