Druckschrift 
2 (1839)
Entstehung
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Vierhundert und vierundachtzigste Nacht.

(§in Jahr lang lebte nun Ali Schir seinem Handel und knüpfte mit Niemande»Freundschaft an. Aber nach einem Jahre kamen schlechte Menschen zu ihm, die ihnzum Bösen verleiteten; er ging dem Vergnügen nach, ward verschwenderisch und sagte:Mein Vater hat dieses Vermögen für mich gesammelt, wem soll ich es hinterlassen?Bei Gott! ich will die Worte des Dichters beherzigen, welcher sagte:

»Wenn du dein ganzes Leben lang cinsammclst, wann willst du dasGesammelte genießen."

Ali Schir zehrte nun an seinem Vermögen Tag und Nacht. Aber bald ging csAli, wie es in einem Sprichwort heißt:

Wer immer ausgibt, ohne zu rechnen, wird arm, ohne cs zu wissen."

Ali Schir mußte bald seinen Laden und seine Häuser verkaufen, zuletzt auch seineKleider, so daß ihm nur noch ein einziges übrig blieb. Eines Tages, als ernicht mehr so viel hatte, um davon zu frühstücken, wollte er zu seinen Freunden gehen,um ihre Hülfe anzusprechen, aber sie verbargen sich vor ihm, so daß er fast verhungertnach Hause zurückkam.