Druckschrift 
2 (1839)
Entstehung
Seite
844
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Vierhundert und ciunndachtzigste N»chd l

Der Scherif verbeugte sich und sagte:Wenn es denn seyn soll, so fordere ich nur -noch zweitausend Dinare mehr." Ich erwiderte:Recht gerne," und schickte die Mamelukenfort, um das übrige Geld zu holen. Der Scherif stand dann auf, ließ den Laden »schließen, nahm mehrere Freunde vom Markte mit nach Hause, schrieb den Ehe-Contract sund sagte mir:In zehn Tagen kannst du die Ehe vollziehen." Ich ging vergnügt »achHause und erzählte dem Affen, als ich allein bei ihm war, das Resultat meines Besuchs i

bei dem Scherif. Als die zur Hochzeit festgesetzte Zeit kam, sagte mir der Affe:Ich ^

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muß dich nun um etwas bitten, ehe deine Gattin zu dir kommt; gewährst du mir's, so ^sollst du haben, was du willst." Da ich ihm die Erfüllung seines Wunsches zusagte, ^

fuhr er fort:Neben dem Gemache, wo du mit der Tochter des Scherif die Hochzeitnacht ^

feiern wirst, ist eine Schatzkammer, mit einem messingenen Ringe an der Thüre. Nimm ^die Schlüssel, die unter dem Ringe hängen, und öffne die Thüre; da findest du eine teiserne Kiste mit vier Fahnen, auf denen allerlei Talismane gemalt sind; du wirst auch !in der Kiste eine messingene Schüssel mit Gold gefüllt, elf Schlangen und einen weißenHahn sehen. Nimm schnell das Messer, das neben der Kiste liegt, schlachte den Hahn, ^zerschneide die Fahnen, leere die Kiste aus und geh wieder zur Braut: das ist mein ?Wunsch." Ich versprach ihm, zu gehorchen, ging zur Hochzeit und fühlte mich höchstglücklich, als nach dem Nachtessen meine Braut sich vor mir entschleierte, denn sie wareine ausgezeichnete Schönheit. Indessen vergaß ich doch den Auftrag des Affe» nicht,und um Mitternacht, als meine Braut schlief, nahm ich die vom Affen bezeichneten l

Schlüssel und öffnete die Schatzkammer, dann ergriff ich das Messer, schlachtete den f

Hahn, warf die Kiste um und zerriß die Fahnen.

Bei diesen Worten bemerkte Schehersad den Tag und schwieg; in der folgendenNacht fuhr sie also fort: