Druckschrift 
2 (1839)
Entstehung
Seite
832
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HI2 Vierhundert und ncunnudsirbenzigste Vacht.

der Sklavin verkaufen und die andere Hälfte schenken, dann laßt ihr euch Beide voneuerm Eide freisprechen."

Der Chalif freute sich sehr mit dieser Lösung und sagte:Ich liebe die Sklavinso sehr, daß ich sie sogleich hier haben möchte." Als die Sklavin erschien, sagte er:Ich möchte sie gleich hcirathen, ich habe keine Geduld zu warten, bis ich von meinemEide entbunden bin."Auch dafür weiß ich Rath," sagte der Kadi:laß einendeiner Mameluken kommen, der noch nicht frei ist." Als ein solcher erschien, sagteder Kadi zu dem Chalifen:Erlaube mir, die Sklavin mit ihm zu verheirathen; ersoll aber, sobald die Ehe geschlossen ist, ihr einen Scheldebrief geben; du kannst siedann sogleich hcirathen, ohne deinen Schwur zu brechen." Da der Chalif auf dieseWeise gern seine Einwilligung gab, schloß der Kadi den Ehecontract, sagte dann dem

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Mameluken:Du sollst hundert Diuare haben, gib der Sklavin einen Schcidebrief."

Aber der Mameluk weigerte sich; man versprach ihm tausend Dinare, er sagte aber: