Vierhundert
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neunundsiebenzigste Nacht.
Äls ich ober nach Hause kam, war meine Frau schon zurück und lag schlafendauf dem Sopha. Ich setzte mich ihr zu Füßen und liebkoste sie; da öffnete sie ihreAugen, trat mich mit ihren Füßen vom Sopha herunter und sagte: „Du hast
deinen Eid gebrochen und bist zur Frau Subeida gegangen; bei Gott! wenn ich nichteinen Auflauf befürchtete, so würde ich ihr Schloß verwüsten." Dann rief sie einenSklaven und sagte ihm: „Schlage diesem treulosen Lügner den Kopf ab! ich habenichts mehr mit ihm gemein."
Der Diener kam und verband mir die Augen'und wollte mir den Kopf abschlage»;da liefen alle Sklavinnen, groß und klein, zu Dunja und sagten: „Er ist nicht derErste, der gefehlt hat, auch ist sein Verbrechen so groß nicht, daß er den Tod verdiene."Dunja besann sich ein wenig, dann sagte sie: „Bei Gott! so will ich ihm wenigstensein Merkzeichen hinterlassen," und gab den Befehl, mich zu prügeln, daher kommen dieMahle, die man noch an meinen Rippen bemerkt, und ließ mich aus ihrem Palastewerfen. Ich schleppte mich langsam bis zu meiner Wohnung, ließ meinen Wundarztkommen, dem ich meine Wunde» zeigte. Dieser Pflegte mich, gab sich viele Mühe, mich