Druckschrift 
2 (1839)
Entstehung
Seite
810
Einzelbild herunterladen
 

hjio Vierhundert und fuiifnndlrebenzigste Vacht.

MZL

MS

^ ich:O Fürst der Gläubigen! gewiß kann mein Richter die Strafe über mich verhänge»/

aber verzeihen ist Gott gefälliger; möge deine Großmuth die anderer Herrscher

i verdunkeln, so wie mein Verbrechen jedes andere übersteigt. Willst du dich rächen, so

! thust du es mit Recht, verzeihst du aber, so bist du gnädig." Ich trug dann noch! folgende Verse vor:

Groß ist mein Verbrechen, aber noch größer ist deine Gnade, drum verschaffedir zuerst dein Recht, laß aber dann deine Milde walten; wenn du deine»

Sklaven mit Vorwürfen beladest, so ist meine Schuld selbst eine Pein, die meinVerbrechen loskauft."

Mamun ward gerührt und sagte zu seinem Vetter und den übrigen Anwesenden:Was rathet ihr mir zu thun?" Alle ricthen zum Tode, nur waren sie nicht einig, wieich sterben sollte. Mamun fragte dann Achmed, den Sohn Chaleds, um Rath, und! dieser antwortete:O Fürst der Gläubigen! läßt du ihn umbringen, so haben