Druckschrift 
2 (1839)
Entstehung
Seite
805
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Vierhundert und vicrundstebenzigste Vucht.

abgclaufen, der Tag deines Todes ist nahe." Der Araber erwiderte aber-Diezugemcssene Zeit läßt sich nicht abkiirzen, und die Todesstunde nicht verschieben; deineDrohungen schaden mir daher nicht wenig und nicht viel." Als hierauf einer derAdjutanten ihm sagte:Wisse, daß dn vor dem Fürsten der Gläubigen stehest," antwortete

er:Wehe dir! weißt du nicht, wie der erhabene Gott gesagt: Ein Tag wirdkommen, wo jeder Mensch für seine Seele kämpfen wird?" Hischam, dessen Wntb

immer stieg, sagte hierauf dem Scharfrichter:Bring' mir den Kopf dieses Jungen,

den» seine Worte überschreiten jede Grenze." Der Scharfrichter ergriff den Jüngling,

legte ihn ans die Todcsmatte und sagte:O Fürst der Gläubigen, ich bin dein

Sklave, der sich im Staube vor dir wälzt, ich bin nicht Schuld an dem Blute, dasich vergieße; befiehlst du, daß ich diesem Jüngling den Hals abschlage?" Der Cbalifantwortete:Ja." Der Scharfrichter fragte zum zweiten Male und seine Frage wurde

wieder bejabt, und eben so zum dritten Male. Da lachte der Araber, daß.man seine