Vierhundert und dreiundstebeuzigstc Vacht.
Geschichte INaans.
Man erzählt ferner: Maan, der Sohn Siad es', war einst auf der Jagd sebrdurstig, denn seine Leute hatten kein Wasser bei sich; da kamen drei Mädchen mitWasserschläuchen und gaben ihm zu trinken.
Maan wollte sich von seinen Begleitern etwas geben lasse», um es den Mädchenzu schenken; da sie aber nichts hatten, schenkte er Jeder von ihnen zehn Pfeile ausseinem Köcher, deren Spitzen von Gold waren. Da sagte Eine: „So benimmt sich
gewiß nur ein recht vornehmer Herr, drum soll auch Jede von uns dir einige Versedichten." Die Erste begann hierauf:
„Vergoldet sind deine Pfeile, weil auch deine Feinde dich freigebig findensolle»; doch hilft kein Mittel gegen die Wunde, die sic schlagen, wer von ihnengetroffen wird, hat nur noch für seine Beerdigung zu sorgen."
Die Zweite sprach:
„Selbst im Kriege kennet deine Großmuth keine Grenzen, sic umfaßt Feindeund Freunde; deine Pfeile sind mit Gold belegt, damit auch Sterbende mitdeiner Gabe noch sich freuen."
Die Dritte sprach:
„Aus Edelmuth schleuderst du den Feinden Pfeile mit goldenen Spitzen zu,damit der Verwundete, wenn er erliegt, sie verkaufe, um Lcichenklcider dafüranzuschaffen."
Hier beendigte Schehersad ihre heutige Erzählung; in der folgenden Nacht aberfuhr sie fort:
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