Druckschrift 
2 (1839)
Entstehung
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Vierhundert und einnnd^ebenzigste Nacht.

§)er Chalif betrachtete den Gefangenen näher und sagte:Ali hatte ein weißesGesicht und dieses ist schwarz." Djafar erwiderte:Weißt du nicht, daß der TodFlecken hervorbringt?" Als aber der Chalif bicrauf den Gehängten vom Galgen nehme»ließ und ans seinen beiden Fersen ketzerische Namen fand, sagte er:O Vizier, Ali

war ein frommer Muselmann und dieser ist ein Ketzer." Djafar antwortete:Gepriesensep Gott, der die Geheimnisse kennt, der Gehängte scy nun Ali oder ein Anderer,Gottes Wille ist geschehen." Der Chalif ließ dann die Leiche beerdigen und fragte nichtmehr weiter nach Ali. Auch Jasmin ward vergessen, sie blieb daher als Sklavin imHause des Polizeiobersten Chalcd, dessen Sohn Habsalam bald vor Liebesgranistarb. Nach mehreren Monaten gebar sie einen Sohn so schön wie der Mond; sicnannte ihn Aßlan, säugte ihn zwei und ein halb Jahre lang, dann entwöhnte sie ihnund ließ ihn im Hause umherlaufen. Eines Tages, während Jasmin in der Küchebeschäftigt war, ging der Junge die Treppe hinauf, die in's Wohnzimmer führte, woder Emir Chaled saß. Er nahm das Kind auf den Schooß und fand viele Aehnlichkeitzwischen ihm und Ali. Jasmin suchte überall ihr Kind; endlich stieg sie auch die