Druckschrift 
2 (1839)
Entstehung
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WW

Vierhundert

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sieb e n z i g st e U n ch t.

§)a die Aga's schon schliefen, goß ihnen Achmed noch einen Schlaftrank ein, nahmdas Kleid des Chalifen, seinen Rosenkranz, sein Tuch, sein Siegel und die Lampe mit! Edelsteinen, stieg wieder auf die Terrasse und ging in Ali's Haus, wo ebenfalls Allesin tiefen Schlaf versunken war, hob eine marmorne Platte auf, machte eine kleineHöhle darunter, legte die gestohlenen Kleinodien des Chalifen, bis auf die Lampe,hinein, setzte dann die Platte wieder an ihre Stelle und ging mit der Lampe fort. Alsder Chalif Morgens aufstand, fand er die Aga's schlaftrunken; er weckte sie auf undstreckte seine Hand aus, um nach seinem Kleide zu greifen, fand aber weder Kleid, noch! Stock, noch Siegel, noch Rosenkranz; da gerieth er in heftigen Zorn, zog das Kleidchcs Unwillens an, welches roth war, und ging auf den Divan. Da kam der Vizicr,! küßte die Erde und sagte:Gott wende alles Nebel vom Fürsten der Gläubigen ab!!Was ist geschehen?" Der Chalif erzählte ihm von dem Diebstahle, der im Schlossebegangen worden. Da trat auch der Polizeioberste herein, von Achmed begleitet. Der! Chalif fragte Jenen:Was berichtest du mir über den Zustand Bagdads?" Er

! antwortete:In der ganzen Stadt ist Alles in Ruhe und Frieden."Du lügst!"