Vierhundert und stebeuun-sechzigste Vacht. ^07
schilderte; es ist gewiß eine Lüge, ein kränklicher Mensch singt nicht so schön. Sieergriff dann eine indische Laute und sang mit einer Stimme, die den Vogel in derLust aufhielt:
»Ich liebe einen Jüngling mit großen schmachtenden Augen; die Zweige desBan träumen von ihm, wenn er geht, doch er verschmäht mich und beglücktAndere mit seiner Nähe."
Als Ali diese Verse hörte, sang er folgende:
»Meinen Gruß der in Seide gekleideten, den Rosen, die in den Gärtenihrer Wangen blühen."
Subeida, bei der diese Worte noch mehr Liebe erweckten, trat hierauf aus ihremGemache hervor und wollte sich Ali nähern. Aber dieser rief ihr zu: „Bleib' fern
vo» mir, daß du mich nicht ansteckst!" Da entblößte sie einen Arm so weiß wie Silber! >>»d sagte: „Entferne du dich, du bist aussätzig und kannst mich anstecken." — „Wer