Druckschrift 
2 (1839)
Entstehung
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MM.

Vierhundert

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si ebcnnu - sechzigste Nach t.

Ter Neffe, welcher fürchtete, daß, wenn Snbeida den schönen Ali sähe, sieihn noch weniger als vorher lieben würde, sagte zu seiner Wirthschafterin, die oft zuSubei da kam und der er schon viel Gutes erwiesen hatte:O meine Mutter! wenndir meine Wiedervereinigung mit Subeida, von der mein ganzes Lebensglück abhängt,nicht gleichgültig ist, so erdenke eine List, um den jungen Gatten von ihr fern zuhalten."Bei dem Leben deiner Jugend," rief die Wirthschafterin,er darf ihrnicht nahe kommen!" Sie begab sich sogleich zu Ali und sagte ihm:Mein Sohn! dubist so hübsch und so jung, daß ich es für eine Sünde hielt, wenn ich dich nicht vorder Frau warnte, die du heute Nacht deine Gattin nennst; sie ist sehr kränklich und ihrKörper ist voll ekelhafter Geschwüre, darum rathe ich dir, so fern als möglich vonihr zu bleiben." Sie ging dann zu Subeida und sagte ihr dasselbe von Ali, woraufSubeida antwortete:Ich mag diesen Mann nicht, er soll nur für sich bleiben undmorgen weiter gehen." Hierauf rief die Wirthschafterin eine Sklavin und ließ Ali denSpeisetisch vorsetzen. Als er mit der Mahlzeit zu Ende war, las er mit einerwohlklingenden Stimme eine Sura aus dem Koran. Subeida hörte ihm imNebenzimmer zu und fand seine Stimme so stark und lieblich, daß sie bei sich selbstdachte: Gott verdamme die Alte, die mir diesen Mann als elend und aussätzig