Vierhundert und sechsundsechzigste Nacht. ^03
Er zog schon sein Schwert gegen All, da rief dieser den heiligen Abd Elkader an,»nd sogleich sah er, wie eine Hand das Schwert des Beduinen von ihm abwendcte undaufKcmal Eddin hinlenkte, worauf der Beduine mit seinen Gesellen wie Raubvögel
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mit ihrer Beute davoneiltc. Als aber Ali fortlief, sah ihn einer der Beduinen,setzte ihm nach und rief ihm zu: „Deine Flucht nützt dir nichts; ich komme dir schonnach." Ali lief fort, bis er an einen Wasserbehälter kam; da ries er: „O Gütiger !(Gott)! setzt ist Zeit, mir deinen hohen Schutz angedeiheu zu lassen;" er legte sich daun hin,und ein Scorpion stach den Beduinen, der ihn verfolgte, so daß er von seinem Pferdeherunter fiel und seine Kameraden zu Hülfe rief. Als diese ihn fragten, was ihmwiderfahren, erzählte er es ihnen; sie hoben ihn auf sein Pferd, gingen fort und ließenAli aus den Stufen des Behälters liegen. Mahmud, der sich seinerseits auch baldnach Ali auf den Weg gemacht hatte, sah, als er in's Löwenthal kam, Ali's Leute todtund freute sich sehr darüber. Dann kam er an den Behälter, wo Ali lag, und dasein Maulthier durstig war, hielt er an, um es zu tränken; da sah er Ali's Bild imWasser und crschrack; als er sich umsah, bemerkte er Ali, der auf dem Rande desBehälters cingeschlafen war. Mahmud fragte ihn, als er wieder erwachte: „Wer!hat dich in diese traurige Lage versetzt?" Ali antwortete: „Die Beduinen." Da sagte jMahmud: „Betrübe dich nicht über den Verlust deiner Maaren, freue dich, mit heiler !