Druckschrift 
2 (1839)
Entstehung
Seite
754
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Vierhundert und vicrnndsechzigste Vncht.

hübschen Knaben. Man machte Marzipankuchen nnd schickte allen Hausfreunden davon.Höchst erfreut kam der Kaufmann zu seiner Frau, wünschte ihr Glück und fragte sie:Wo ist das von Gott uns anvertraute Gut?" Sie überreichte ihm ein starkes gesundesKind, das schon auösah, als wäre eS ein Jahr alt, und ein hübsches kleines Mahl ans

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den Wangen hatte. Er fragte sie dann, welchen Namen sie ihm gegeben. Sie antwortete:Wäre cs eine Tochter, so hätte ich ihr einen Namen gegeben, da cs aber ein Sohnist, so muß der Vater ihm einen Namen geben." Da sagte nach damaliger Sitte,den Kindern auf's gute Glück einen Namen zu geben, einer der Anwesenden:MeinHerr! nenne dein Kind Ali Eddin" (erhaben im Glauben), und der Kaufmann nanntecs Ali Eddin Abu Schamat (der mit dem Mahle). Das Kind wurde dann de»Ammen übergeben und zwei und ein halb Jahre lang gesäugt. Nach dieser Zeit wurdees entwöhnt und in einem unterirdischen Zimmer geheim erzogen, damit ihm keinböses Auge schade; nur ein Sklave und eine Sklavin wurden ihm zur Bedienungbcigegcben. Als Ali Eddin sieben Jahre alt war, ließ ihn sein Vater beschneiden