Vierhundert
NN-
viernndsechzigiie Nacht.
„Als Naama mit der größten Gefahr endlich zu seiner Gattin gelangte und kaumneben ihr saß, da trat der König herein und gab ohne Zögern den grausamen Befehl, sicnmzubringcn: was sagst du, o Fürst der Gläubigen! zu einer solchen Ungerechtigkeit?" —„Der König," antwortete er, „hätte bedenken sollen, daß die Liebe Alles entschuldigt, auchhätte er seinen Rang nicht außer Gesicht lassen sollen und nicht vergessen, daß die Schuldigennie seiner Strafe entgehen können; darum hat er eine That begangen, die einem Könignicht ziemt." Da sagte ihm seine Schwester: „Mein Bruder! wer ein Unheil über sich selbstgesprochen hat, der muß es auch vollziehen. Du hast nur über dich selbst geurtheilt." Dannsagte sie zu Naama und Naam: „Stehet auf!" Als diese sich erhoben, fuhr sie fort:„O Fürst der Gläubigen! Diese Geschichte ist Naam widerfahren. Hadjadj hatsie gestohlen und dir geschickt, er hat in seinem Briefe gelogen, als er schrieb, er habesie für zehntausend Dinare gekauft; und hier steht ihr Herr Na a m a vor dir: ich beschwöredich nun bei Hamsa und Abbas (den Oheimen des Propheten), vergib ihnen ihre