Druckschrift 
2 (1839)
Entstehung
Seite
744
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7^4 Vierhundert und zniriundsrchzigstc Nacht.

Als der Perser diesen Namen hörte, rechnete er mit den Fingern und sagte dann:Ich kann ihr nichts verschreiben, bis ich weiß, wie alt und weher sie ist, weil dieArzneimittel je nach Alter und Klima wechseln."Meine Tochter," sagte die Alle,ist in Kufa in der Provinz Irak ausgewachsen und zählt nun vierzehn Jahre."Und wie lauge ist sie schon hier?"Wenige Monate erst." Als Naama dieshörte, zweifelte er nicht mehr, daß seine Sklavin die Kranke scy, und fiel in Ohnmacht.Jetzt erst bemerkte ihn die Alte und fragte den Perser, ob dieser junge Mann seinSklave sep. Er antwortete:Es ist mein Sohn," und gab ihm die Arzneimittel an,die er für Na am znsammcnbindcn sollte. Naama schrieb schnell auf ein StückchenPapier:

Die Sehnsucht nach dem Lande, das du bewohnst, war heftig, meineSeufzer »nd mein Wchcklagen nahmen immer zu!"

steckte das Pavicr zu den Kräutern, versiegelte es und schrieb darauf:Ich

bin Naama, der Sohn Rabia's aus Kufa," und übergab cs der Alten;diese ging damit in's Schloß, legte es vor Naam hin und sagte:Wisse, meineGebieterin, es ist ein sehr geschickter persischer Arzt hierher gekommen, demich deine Leiden beschrieben habe und der bald deine Krankheit erkannt hat; bei