Druckschrift 
2 (1839)
Entstehung
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Vierhundert und sechzigste Nacht.

Ä^itten am Thorc war ei» kupferner Reiter auSgchauen, welcher seine Handausstrcckte, und unter der Hand war geschrieben:O Wanderer, der du hieher kommst,willst du dieses Thor öffnen, so reibe zwölsmal den Nagel an meiner Brust, und sogleichwird sich dir das Thor mit der Erlaubniß des erhabenen Gottes öffnen." Als der Altedies that, drehte sich der Reiter wie der Blitz herum, und das Thor öffnete sich; erstieg dann hinunter und kam in einen unterirdischen Gang, der zum Stadtthore führte,aber auch dieses war mit Ketten und Schlössern verriegelt, viele Leichen lagen umherund allerlei Fahnen und Kriegsgeräthe. Da dachte der Alte: Gewiß hat einer dieserMänner die Schlüssel zum Thore; er näherte sich ihnen daher und suchte, bis er denstcinaltcn Thorwächtcr fand, dem die Schlüssel zu Häuptcn lagen. Der Alte nahm dieSchlüssel und öffnete das Thor ganz allein, trotz seinem hohen Alter. Beim Oeffncndes ThoreS vernahmen die Leute, die außen standen, ein Geräusch wie ein Donnern;freudig sprangen sic dem Alten entgegen und wollten mit ihm in die Stadt gehen. Eraber sagte:Nur ein Thcil von euch komme mit mir, der übrige Thcil bleibe ausVorsicht außen stehen." Als der Alte hierauf an der Spitze der Hälfte seiner Leute dieStraßen und Märkte der Stadt durchzog, bewunderten sie die schönen Häuser, Schlösser