Druckschrift 
2 (1839)
Entstehung
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Vierhundert

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siebenundf n n f) i g st e N a ch t.

Aiesc Inschrift machte auf Musa einen tiefen Eindruck; die ganze Welt erschienihm nichtig und daS irdische Leben kaum beachtuugswcrth.Ich bin Gottes," rief er,und zu ihm kehren mir Alle wieder; cs gibt keinen Schutz und keine Macht, außer beiGott, dem Erhabenen! er hat uns zu etwas Großem in der Zukunft geschaffen; diese, Welt hat aber für mich nicht mehr den Werth eines Mückenfiiigels; alle Könige müssen^ zuletzt sterben und die Armen haben nach dem Tode mehr zu erwarten. Gepriesensey Allah, der Ewigdauernde." Er ging dann in's Schloß und bewunderte ungestörtdessen schöne Bauart, denn kein Mensch war darin zu sehen. Als er in den Hof kam,^ wo eine Kuppel sich erhob, fand er vierhundert Gräber. Er näherte sich einem derselben,^ das einen großen Grabstein von weißem Marmor hatte, auf welchem folgende Verse^ eingcgraben waren:

Wie oft bin ich gleich dir stehen geblieben, um Inschriften aus Grabsteinenzu lesen; wie lange habe ich gegessen und getrunken und Sängerinnen angehört;wie viele feste Schlösser habe ich erobert und seine Schönen mir zugecignet; auchich, o Wanderer! habe vor dir über das Schicksal nachgcdacht und cs war mir,als fragte man schon nach mir, und es hieß: Er ist todt. Drum, o Wanderer,sorge für deine Seele, ehe du zu den Todten niedersteigst."