Druckschrift 
2 (1839)
Entstehung
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715
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Vierhundert und sechsun-fünszigste Vucht

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Der Alte antwortete:Freue dich! der erhabene Gott hat uns ans den schrecklichenWüsten befreit. Wisse, mein Vater hat mir einmal von seinem Großvater erzählt, ersey in diesem Lande gewesen und nach langen Irrwegen an dieses Schloß gekommen,und von da in eine kupferne Stadt. Wir haben von hier nach dem Orte unsererBestimmung nur noch zwei Monate zu reisen; wir müssen immer dem Rande der Wüstefolgen, finden aber viele Wohnungen, Brunnen und Bäche, die Alexander der Zwcihörnigeeroberte, als er sich nach Westen wandte; die meisten Brunnen ans »nscrm Wege hater graben lassen." Musa dankte für diese freudige Nachricht und sagte:Komm, laßuns jetzt die Wunder dieses Schlosses sehen!" Sie gingen auf das Thor zu und fandendarüber folgende Inschrift mit goldenen Buchstaben:

Die Ueberbleibsel ihrer Werke verkünden uns, daß auch wir ihnen folgenmüssen. O Wanderer, der du vor dieser Wohnung stehst, willst du die Geschichteeines Volks keimen lernen, das sich von seinen Reichthümern trennen mußte, sogeh in's Schloß und forsche nach den Begebenheiten Derjenigen, die dort imStaube beisammen wohnen."

Musa weinte über diese Verse und sagte:Es gibt keinen Gott außer Gott,der ewig sortdauert." Er kam daun an ein anderes Thor, auf welchem folgendeInschrift zu lesen war:

»Wie manches Volk hat vor uralter Zeit gelebt und ist wieder verschwunden!wären die Menschen verständig, so würden sie cinsehen, wie die Zeit mit Andernverfährt, und es sich zur Warnung dienen lassen, keine Schätze zu sammeln, diesie wieder Andern überlassen müssen, während sie selbst nach allem Abmühen in'senge Grab steigen."

Schebersad schwieg, um in der folgenden Nacht weiter fortzufahren: