Druckschrift 
2 (1839)
Entstehung
Seite
714
Einzelbild herunterladen
 

Vierhundert und sechsundfünfzigste Vacht.

waren sie vom rechten Wege abgekonnucn; der Führer wußte nicht mehr, wo er war,und rief:Es gibt keinen Schutz und keine Macht, außer bei Gott, dem Erhabenen!

WM

MM

Bei dem Herrn der Kaaba, ich habe mich in der dunklen Nacht verirrt und befinde

mich nun in einem Lande, das ich heute zum ersten Male sehe." Da sagte Musa:

So führe uns wieder zur Stelle zurück, wo wir vom Wege abgekommen sind." Alsder Alte sagte, er könne sie nicht mehr finden, rief Musa:So laß uns nur weiter

gehen, vielleicht wird uns Gott durch seine Macht leiten." Sie gingen nun bis zur

Zeit des Mittaggcbetcs vor sich hin und kamen in ein schönes ebenes Land, so flachwie das Meer, wenn cs ganz ruhig ist. Bald sahen sie in der Ferne etwas Hohes undSchwarzes, sie gingen etwas näher und fanden ein Gebäude, so hoch und so fest wieein Berg, ganz von schwarzen Steinen gebaut, mit furchtbar großen Altanen undeinem chinesischen eisernen Thore, das einen blendenden Glanz von sich warf. Niemandwußte, wofür er dieses Riescngebäude halten sollte, das tausend Schritte im Umfanghatte und dessen hundert Ellen hohe bleierne Kuppel in der Ferne sich wie eine Rauchsäuleausnahm. Da sagte der Führer:Wir wollen diesem Gebäude näher treten, vielleichtkönnen wir uns daran belehren." Als er aber näher kam, erkannte er es und rief:Es gibt keinen Gott außer Gott, und Mohammed ist sein Prophet." Da sagte Musa:Ich sehe, du preisest Gott; hast du uns eine frohe Botschaft mitzutheilen?"